Lebenshilfe, Trauerhilfe und Trauerbewältigung
Es sterben jedes Jahr dreimal so viele Angehörige durch Selbstmord wie durch Unfälle. Trotzdem ist Selbstmord in unserer Gesellschaft nach wie vor ein Tabuthema. Das kann auch daran liegen, dass Suizid Angehörige zu Hause schweigen; nichts sagen, da sie es nicht aushalten können und es sie wirklich sprachlos macht. Sie verstehen nicht, wie ein geliebter Mensch einen Suizid durchführen konnte.
Der Weg aus der Gedankenfalle beginnt mit einem tiefen Atemzug. Dann noch einem und noch einem, solange bis man körperlich vollkommen entspannt ist. Dann kurz die Augen schließen und versuchen, die eigene innere Mitte zu finden. Schlussendlich beginnt man langsam, konzentriert und bewusst rückwärtz zu zählen – 5…,4…, 3…, 2…, 1… Und jeder Zählschritt ist mit einer simplen Übung verbunden. Am Ende ist man dann auch geistig vollkommen entspannt und hat begonnen, den Teufelskreis des endlosen Grübelns durchbrochen.
Soldaten und Soldatinnen erleben Frieden und Krieg, Tod und Leben, Leid und Freude. In diesem Beruf wird man mit den schönsten und schlimmsten Seiten des Lebens konfrontiert. Leider sind Angehörige der Bundeswehr auch einem erhöhten Risiko ausgesetzt, während ihres Dienstes zu sterben.
Dieser Artikel informiert über die Trauertradition der Bundeswehr sowie über die Wege und Versorgung nach dem Tod eines Soldaten oder einer Soldatin, um Menschen, die mit dem Tod eines Angehörigen oder nahen Freundes konfrontiert sind oder die sich Gedanken über das eigene Sterben machen, bestmöglich zu unterstützen.
Die mit dem Altern beginnende Abnahme einiger Funktionen des Zentralnervensystems und anderer Organe ist ein Zustand, der das physiologische und soziale Leben nicht beeinträchtigt. Demenz und Alzheimer, wie allgemein bekannt, ist ein klinisches Syndrom, das mit einer Verschlechterung der kognitiven Funktionen der Person entsprechend dem zuvor erworbenen Funktionsniveau fortschreitet.
Laut der Statistik gibt es in Deutschland ungefähr 90.000 Patienten, die auf eine Dialyse angewiesen sind. Auf eine Nierentransplantation warten davon 8 000 Patienten. Zwar können Patienten, die regelmäßig zur Dialyse gehen, überleben, allerdings sind die Einschränkungen enorm. Hinzu kommt, dass auch die Dialyse an ihre Grenzen stößt. Aber nicht nur auf Nieren sind viele Patienten angewiesen. Angeborene Herzfehler oder Krankheiten wie Hepatitis C machen eine Transplantation von diesen Organen erforderlich.
Bei schweren Krankheiten oder hohem Alter ist der Tod auf gewisse Weise vorhersehbar. Gespräche zum Abschied werden geführt und auch mit Freunden und Verwandten können sich sowohl der Sterbende, als auch die zukünftigen Hinterbliebenen im Vorfeld austauschen.
Doch was ist, wenn plötzlich und ohne Vorahnung und Vorwarnung ein geliebter Mensch gestorben ist? Wie soll mit der Trauer den Hinterbliebenen gegenüber umgegangen werden? Wie kann Verwandten oder Freunden Trost zugesprochen werden?