Starb jemand, blieben die Uhren stehen
Spiegel wurden verhängt, Uhren angehalten, Fenster geöffnet und schwarze Kleidung manchmal über Jahre getragen. Viele Rituale rund um Tod und Trauer sind heute fast vergessen. Hinter ihnen standen religiöse Vorstellungen, Aberglaube, gesellschaftliche Regeln – aber auch das menschliche Bedürfnis, dem Verlust eines geliebten Menschen einen sichtbaren Ausdruck zu geben.
