Lebenshilfe, Trauerhilfe und Trauerbewältigung

Patientenverfügung – für eine verantwortungsvolle Vorsorge

Das Leben ist voller Überraschungen – die einen nennen es Lauf der Dinge, die anderen Schicksal oder Bestimmung. In den seltensten Fällen kommt es im Leben so, wie erhofft. „Unverhofft kommt oft“ ist schnell scherzhaft dahingesagt, trifft aber auch den Kern, wenn es um Geschehnisse geht, die fernab der persönlichen Lebensplanung liegen. Deshalb sollte allein die Möglichkeit, es könnte anders kommen als erwartet, im Kalkül mit bedacht sein. Besonders dann, wenn es um Ereignisse geht, die maßgeblich das Leben in seiner Qualität negativ beeinflussen können.

Die Organspende – für das Leben und den Fortschritt

Mit einer Organspende ein Leben retten zu können, setzt die Auseinandersetzung mit den Fragen der Moral und Ethik in dieser Thematik voraus. Unsere Gesellschaft normiert mithilfe des Ethikrates den Umgang mit schwierigen, humanen Themen. Auch für die Situation, in der der Tod ein Leben an die Schwelle seines Endes schickt – nicht vollends, er gibt die Richtung vor, in die es gehen könnte.

Der Platz nach dem Tod – eine rationale Betrachtung

Die Hinterbliebenen stehen vor einer wichtigen Frage, wenn es nach dem Tod um die Bestattung des Verstorbenen geht. Besonders dann, wenn sein Einkommen im Ruhestand gerade ausreichte, um seinen täglichen Bedarf abzudecken. Keine Vorsorge im Sterbefall, kein materielles Hab und Gut oder finanzielle Reichtümer – kein seltener Fall. Inmitten überbordender Gefühle drängt sich die Frage der Kosten der Beerdigung des Verstorbenen auf.

Schön und pflegeleicht

Die individuelle Grabbepflanzung ist eine sehr persönliche Sache. Dennoch betrifft sie alle Menschen, die bereits einen Angehörigen oder guten Freund verloren haben. Eine schöne Grabbepflanzung hilft dabei, das Andenken an den verlorenen Menschen besser zu wahren. Um ein Grab schön und pflegeleicht zugleich zu bepflanzen, gilt es einige Dinge zu beachten.

Dem Lebensende die Schwere nehmen

Vielleicht war es die Konfrontation mit der Konsequenz der Endlichkeit, der Johanna Klug in ihrer Kindheit ausgesetzt war, als sie und ihre Eltern nicht wussten, ob sie eine unerklärte Krankheit überleben wird. Vielleicht war es auch nur die Angst der Eltern, die sie fühlte. Angst wovor?

Rituale, die die Trauer lindern

Trauer verläuft nach eigenen Regeln. Sie hält sich an keinen Zeitplan. Sie kommt und geht in unterschiedlichen Phasen. Jeder Mensch muss lernen, mit den Gefühlen des Schmerzes über einen Verlust umzugehen. Auch wenn der Abschied von einem Menschen erwartbar war, kann es schwer sein, ihn endgültig loszulassen. Wesentlich schwerer ist der Verlust, wenn der Tod einen Menschen unvermittelt und ohne Vorwarnung aus dem Leben reißt. In diesem Fall ist die Leere, die er zurücklässt, nur schwer zu füllen. Doch Rituale können helfen, den schmerzlichen Verlust anzunehmen.