Lebenshilfe, Trauerhilfe und Trauerbewältigung

Worum geht es eigentlich beim Totensonntag?

Im Dezember prägt die (Vor-)Weihnachtszeit und ihr festlicher Charakter das Leben der meisten Menschen. Im November steht – vor allem für Gläubige, aber nicht nur – ein anderes Thema im Blickpunkt: das Gedenken an die Verstorbenen. Allerheiligen, Allerseelen, der Volkstrauertag sind Anlässe, um sich mit den Toten auseinanderzusetzen – ebenso wie der den Monat in diesem Sinne abschließende Totensonntag. Was genau aber steckt hinter ihm, wie wird er begangen und wie unterscheidet er sich von den anderen Tagen der Trauer?

Volkstrauertag – Tag des stillen Gedenkens

Aktuell werden die Top Ten des Streamingsdienstes Netflix von dem Weltkriegsepos „Im Westen nichts Neues“ angeführt. Der ersten deutschen Verfilmung des weltberühmten Romans von Erich Maria Remarque, für den er 1931 für den Nobelpreis nominiert wurde. Der Film erinnert an eine der tragischsten Episoden der deutschen Geschickte, ebenso wie in jedem Jahr der Volkstrauertag.

Das ist der Dia del Muertos

Schon in vorspanischer Zeit war der Totenkult eines der Grundelemente der mexikanischen Kultur. Wenn jemand starb, wurde er in eine Petate gehüllt begraben und seine Verwandten organisierten eine Party, um ihn auf seiner Reise nach Mictlán zu begleiten. Auf die gleiche Weise platzierten sie Essen, das er mochte, im Leben, in dem Glauben, dass er Hunger verspüren könnte.

15+ Einfühlsame Texte zu Tod und Trauer von Herbert Grönemeyer

Herbert Grönemeyer ist einer der bekanntesten Musiker Deutschlands. Ursprünglich mit Blödelsongs wie „Currywurst“ und der Verkehrs-„Mambo“ erstmals in den Playlists der Radiosender vertreten, erzielte er 1984 mit dem Album „4630 Bochum“ seinen großen Durchbruch. Dank Gassenhauern wie „Männer“, „Alkohol“ und „Flugzeuge im Bauch“ ist er fester Bestandteil des kollektiven Kulturgedächtnisses der 80er Jahre.

Filme über Trauer und Tod

Den Tod in Worte zu fassen ist so komplex wie seine Verarbeitung in Bildern. Die folgenden Filme gehen fantasievoll, sachlich, mit Humor oder dramatisch mit dem Thema um. Tiefgründig wird ein Verlust – auch im noch aktiven Leben – aus der Perspektive der Verstorbenen und Hinterbliebenen beleuchtet. Die Filmbeispiele sind eine Empfehlung durch den Trost, den die Szenarien Menschen während einer Aufarbeitung bieten.

Leben im Schatten des Todes

Eine vielleicht abgedroschene Phrase den Tod betreffend lautet „Der Tod gehört zum Leben dazu“. Dieser Satz klingt banal, beschreibt aber gleichzeitig eine brutale Wirklichkeit, die sich jeder Mensch stellen muss. Nicht umsonst lautet eines der vielen Synonyme für den Tod „Der große Gleichmacher“. Es ist völlig gleichgültig, ob man schwarz oder weiß, Deutscher, Japaner, oder Sudanese ist, Christ, Jude, oder Muslim, bettelarm oder milliardenschwer: Sterben müssen alle einmal, es ist, wenn man es genau nimmt, die einzige absolute Gewissheit, die das Leben bereithält.