Mein Name ist Harm Dallmeyer. Ich bin Journalist und Autor – und jemand, der früh lernen musste, was Verlust bedeutet. Schon als Teenager habe ich meinen Vater verloren. In den Jahren danach sind weitere enge Angehörige viel zu früh gestorben. Diese Erfahrungen haben mich geprägt – und dazu gebracht, mich intensiver mit dem Thema Trauer auseinanderzusetzen.

Mit der Zeit habe ich gemerkt, wie sehr wir als Gesellschaft versuchen, den Tod aus unserem Alltag herauszuhalten. Wir sprechen kaum darüber, tun uns schwer, Trauer zuzulassen oder offen zu zeigen. Dabei gehört sie zum Leben – so selbstverständlich wie Liebe, Freude oder Hoffnung.
Aus meinem journalistischen Hintergrund heraus begann ich, zu forschen, zu lesen, zu schreiben: über Trauer, Sterben, Abschied, Erinnerung – und über das Leben danach. Über das, was bleibt. Ich beschäftige mich mit Ansätzen der Trauerverarbeitung und mit der Death-Positive-Bewegung, die den Tod nicht als Tabu, sondern als natürlichen Teil unseres Daseins begreift.
Mein Ziel ist es, Hemmungen und Vorurteile abzubauen – und dazu beizutragen, dass wir offener über den Tod sprechen können.
Ich wünsche mir, dass Trauer ihren Platz bekommt, ohne Scham, ohne Verstecken.
Denn wer sich mit dem Ende beschäftigt, lernt, das Leben bewusster zu sehen – und manchmal sogar, es tiefer zu lieben.
Mein Name ist Harm Dallmeyer. Seit mehr als 25 Jahren bin ich als schreibender Redakteur tätig und führe mein eigenes Pressebüro. Zuvor habe ich Journalismus und Geschichte an der Justus-Liebig-Universität in Gießen studiert sowie ein Auslandsjahr an der Queen’s University im nordirischen Belfast verbracht. In meiner beruflichen Laufbahn habe ich mit vielen namhaften Medienhäusern, TV- und Radiostationen sowie einer ganzen Reihe bekannter Unternehmen in Deutschland und international zusammengearbeitet.

Die Themen Tod und Trauer beschäftigen mich schon lange, zumal ich bereits als Teenager ganz plötzlich meinen Vater verloren habe. Doch während man als junger Mensch „unschöne Gedanken“ an die eigene Vergänglichkeit und die einem nahestehender Menschen gern zur Seite schiebt, beschäftigt man sich im zunehmenden Alter mehr und mehr damit. Insbesondere seit ich selber Kinder habe, denke ich oft daran, wie mein Vater wohl die Entwicklung seiner Enkel, die ihn nie kennen lernen durften, sehen würde. Wie er wohl als Großvater gewesen wäre und was er meinen Söhnen hätte mit auf den Weg geben können.
Seit ein paar Jahren beschäftige ich mich immer öfter mit Gedanken über Sterben und Tod. Sowohl, was meine eigene Existenz betrifft, als auch zunehmend über diejenigen, die man auf dem Weg verloren hat. Aus der Nachdenklichkeit darüber ist dieser Blog entstanden. Denn oft begegnet man tiefer Sprachlosigkeit, wenn Menschen mit dem konfrontiert werden, was für uns alle letztendlich unvermeidbar ist – das Lebensende. Diese Seite soll ein Forum bieten, für all diejenigen, die Hilfe suchen, weil sie einen geliebten Menschen verloren haben, oder weil ein Tod – der eigene oder der einer nahstehenden Person – absehbar bevorsteht.
Zudem soll gezeigt werden, wie der Tod in unserer Gesellschaft gesehen und gehandhabt wird, und wie andere Kulturen damit umgehen.
